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Azubi-Mangel bereitet Kopfzerbrechen

13. September 2018

Das Ausbildungsjahr hat gerade begonnen und etliche Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. Viele Unternehmen finden keine passenden Bewerber.

Im vergangenen Jahr konnte jedes dritte Unternehmen seine Ausbildungsstellen nicht besetzen. Eine Befragung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) zeichnet ein düsteres Bild. Im Jahr 2017 konnten 34 Prozent der Ausbildungsbetriebe ihre Lehrstellen nicht besetzen. Jeder zehnte Betrieb erhielt auf seine ausgeschriebene Ausbildungsstelle nicht mal eine einzige Bewerbung.

Laut DIHK-Präsident Eric Schweitzer ist das der höchste jemals in der Ausbildungsumfrage ermittelte Wert. An der Erhebung hatten über 10.000 Unternehmen teilgenommen. Dieses Jahr sind ähnliche Zahlen zu erwarten.

Die Gründe für die hohe Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen sind vielfältig. Manche Berufe gelten aufgrund der Arbeitszeiten als unattraktiv. So gibt es schon traditionell die meisten offenen Lehrstellen im Restaurantfach. Nur Fleischer und Fachverkäufer für Lebensmittelhandwerk sind ähnlich unbeliebte Ausbildungsberufe. Hier freuen sich die Betriebe, wenn sich überhaupt mal ein Bewerber meldet.

Aber auch bei den begehrten Ausbildungsberufen gibt es Probleme die Ausbildungsstellen zu besetzen. Die Anforderungen der Unternehmen und die Qualifikation der Bewerber passen häufig nicht zusammen. Von vielen Unternehmen mangelnde Deutsch- und Mathekenntnisse als Problemfelder benannt. Vielfach fehle es aber auch an der Leistungsbereitschaft der Bewerber.